[CfP] – ÖRF – Religionspädagogik in der frühen Kindheit

Die Frage nach Religion in der frühen Kindheit erfährt gegenwärtig in pädagogischen, medialen und gesellschaftspolitischen Diskursen neue Aufmerksamkeit, was einerseits als Zeichen für eine positive Entwicklung gedeutet werden kann, andererseits einer kritischen Beobachtung und Reflexion seitens der Religionspädagogik bedarf. Die Auseinandersetzungen verlaufen kontrovers: Wurde die Frage nach religiöser Bildung im Österreichischen BildungsRahmenPlan für Elementarpädagogische Bildungseinrichtungen 2009 noch ausgeblendet, so erhielt sie nicht zuletzt durch die Debatte um die sogenannten „islamischen Kindergärten“, einem Ethikleitfaden der Stadt Wien, sowie in der Diskussion um ein Kopftuchverbot in Kindergärten und einen Wertekatalog als „bundesländer-übergreifender und verpflichtender Leitfaden“ in Österreich neue Brisanz. Zugleich wird Religion als Quelle für eine spirituell-religiöse Identitätsentwicklung, als Ressource für Kinder mit Fluchterfahrungen und als Brücke in der Begegnung einander fremder Menschen angesehen. Solche Diskurse greifen auf unterschiedliche Felder frühkindlicher Entwicklung zu: auf Familien, Pastoral und elementarpädagogische Bildungseinrichtungen.

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