[CfP] – Jugendpastorales Symposion „Jugendtheologie als Paradigma einer Jugendpastoral?“

Das Institut für Kinder- und Jugendpastoral im Erzbistum Köln „Religio Altenberg“ lädt vom 21.-22.11.2018 in die Jugendbildungsstätte „Haus Altenberg“ zu einem Jugendpastoralen Symposion ein. Im Mittelpunkt soll das aus dem schulischen Religionsunterricht kommende, didaktische Konzept einer „Jugendtheologie“ stehen.
Es scheint in vielerlei Hinsicht für das (außerschulische) Handeln in Jugendpastoral und Jugendarbeit inspirierend zu sein: Eine dialogische Grundhaltung und partizipatives Handeln führen in einen wechselseitigen Diskurs zwischen den religiösen Vorstellungen junger Menschen und dem Glauben der Kirche bzw. der wissenschaftlichen Theologie, kurz: eine Theologie für, von und mit jungen Menschen.

 

Kampagnenstart #daRUm – dkv

Sehr geehrte Damen und Herren,

am 03. März 2018 startet die Kampagne #daRUm des dkv. Mit ihr wollen wir die Bedeutung  und den Wert des Religionsunterrichts für die Gesellschaft und damit auch die Leistung aller Religionslehrerinnen und –lehrer ins Zentrum rücken. Herzlich darf ich Sie daher heute zur Auftaktveranstaltung der Kampagne am 03. März 2018 auf den Marienplatz nach Paderborn einladen. Die Veranstaltung findet von 11.30 bis 15.00 Uhr statt. Das Plakat hierzu finden Sie im Anhang.

Wer nicht die Möglichkeit hat, an der Veranstaltung teilzunehmen, kann diese live über unsere Social-Media-Kanäle im Internet verfolgen. Dort haben Teilnehmer/innen die Möglichkeit, mit Kritik, Anregungen und Stellungnahmen an der Veranstaltung zu partizipieren.

Die Kampagnenhomepage www.darum.info wird voraussichtlich am 22. Februar online gehen. Auf Ihr finden sich u.a. Informationen zur Kampagne, zum RU, Servicelinks und Aktionen sowie Neuigkeiten zu unserem Film über den Religionsunterricht. Nähere Informationen zur Kampagne finden Sie auch zu Ihrer Information vorab in beigefügtem Artikel aus unserem kommenden „unterwegs“(Mitgliederzeitschrift), das Mitte Februar erscheinen wird.

 

Der geplante Programmablauf der Auftaktveranstaltung:

 

 

Für Rückfragen steht Ihnen Dr. Tobias Weismantel gerne zur Verfügung.

 

 

 

[CfP] – 3. CeLeB-Tagung zur Bildungsforschung

Videoanalysen sind derzeit in den Bildungswissenschaften en vogue. Audiovisuelle Aufzeichnungen der sozialen Wirklichkeit, insbesondere des Geschehens von Schule und Unterricht versprechen vielfältige Forschungsperspektiven. Vor allem verheißen sie auch solche Prozesse in den Blick zu nehmen, die vom non-verbalen Verhalten (Hexis, Gestik, Mimik) der Akteur_innen und deren räumlichen Settings (Territorialität, Materialität) bestimmt sind.

Die Hildesheimer Konferenz soll dazu eine Zwischenbilanz leisten und geht den Fragen nach, wohin eine Schul- und Unterrichtsforschung steuert, die sich auf die Erhebung und Analyse qualitativer Videodaten verlässt. Auch die Frage nach möglichen unerwünschten Folgen einer qualitativ-videodatengestützte Bildungsforschung wird dabei nicht ausgeklammert.

Bildungswissenschaftlerinnen und Bildungswissenschaftler aus der Erziehungswissenschaft und den Fachdidaktiken, der Psychologie, der Soziologie und auch aus den Kulturwissenschaften und der Ethnologie werden mit diesem Call for Papers eingeladen, sich mit Abstracts für einen Beitrag oder einem Poster auf der Konferenz zu bewerben.

Bitte reichen Sie Ihr Abstract im Umfang von ca. 2.000-2.500 Zeichen bis zum 03. April 2018 bei Ulrike Schütte (tagung-celeb(at)uni-hildesheim.de) ein.

Bitte verwenden Sie hierfür die Abstractvorlage.

CfP – EUROPEAN ACADEMY OF RELIGION FIRST ANNUAL CONFERENCE

Religion plays a central role in our world. Shared knowledge and academic reflection can
stimulate a peaceful coexistence and avoid religious illiteracy. Both in the academic world and
in Europe as a whole, there is a basis of a shared understanding of the importance of religious
pluralism, religious freedom, ecumenical dialogue and of the role of religions and of religion
studies in order to build peace and citizenship in the global world.
The European Academy of Religion (EuARe) is a research initiative launched under the High
Patronage of the European Parliament which offers an exchange platform to academies and
scientific societies, associations, research centres and institutions, university labs, clusters and
departments, journals, publishers, the media and scholars in Europe and the surrounding
regions.

 

Further informations:

[CfP] Kasuistik – Disziplinübergreifende Ordnungsversuche und Reflexionen der Praxis

Call for Papers der Jahrestagung des Projekts „Kasuistische Lehrerbildung im inklusiven Unterricht (KALEI)“ im Rahmen der Qualitätsoffensive Lehrerbildung.

Kasuistische Lehr-Lernformate und Forschungsvorhaben haben derzeit Hochkonjunktur innerhalb der Lehrer*innenbildung. Dies lässt sich auch an der Vielzahl kasuistisch orientierter Projekte innerhalb der Qualitätsoffensive Lehrerbildung erkennen. Der Fallbezug – als ein zentrales Merkmal des Lehrerberufs – verspricht im Studium einen Praxisbezug herzustellen, der der Komplexität des Theorie-Praxis-Verhältnisses im Lehramt gerecht wird. Mittels der Kasuistik, so die Hoffnung, können die Studierenden für ihr späteres professionelles Handeln erkennen, dass Bestände des Erfahrungswissens und Elemente des professionellen Handlungsrepertoires in fall- und situationssensiblen Konstellationen immer wieder aufs Neue praktisch ins Verhältnis gesetzt werden müssen; auch und gerade da das Lehrerhandeln sich dadurch auszeichnet, dass es unter steter Bewährung steht und immer eine potenziell revisionsfähige und transformierbare Routine umfasst.

 

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem CfP:

[CfP] – Religionspädagogik und Politik

Das Verhältnis von Religion und Politik ist eine Schlüsselfrage der modernen Staatenkonzeption. In diesem Zusammenhang ist auch das Verhältnis von religiöser Bildung und Politik zu reflektieren: Ein großer Teil der religiösen Bildung im deutschsprachigen Raum ist durch das öffentliche Recht geregelt und damit Teil politischer Prozesse und Entscheidungen, dies betrifft etwa den Religionsunterricht an öffentlichen Schulen, theologische Fakultäten an öffentlichen Universitäten oder die staatliche Anerkennung von privaten religiösen Bildungseinrichtungen. Zuletzt wurde auch eine Tendenz zur Legitimierung der religiösen Bildung an öffentlichen Schulen auf Grund von Überlegungen der Staatsräson sichtbar, wenn etwa Religionsunterricht (allein) mit dem Argument der Fundamentalismusprävention unterstützt wird. Die Diskussion um konfessionelle Kindergärten wirft zudem die Frage auf, in welcher Weise der Staat religiöse Bildungseinrichtungen (öffentliche wie nicht-öffentliche) legitimieren und reglementieren soll. Davon unmittelbar betroffen sind auch Fragen der Religionsfreiheit und der Toleranz.
Aber auch Religionsunterricht und religiöse Bildung selbst haben eine immanente politische Aufgabe: Religionen sind Teil der Zivilgesellschaft und nehmen an politischen Diskursen teil. Politische Fragen wie Gerechtigkeit, Armut oder Frieden sind zugleich Anliegen und Fragen der Religionen. Daher stellt sich die Frage, ob und auf welche Weise religiöse Bildung dazu befähigen muss, an diesen zivilgesellschaftlichen Prozessen teilhaben zu können, was zugleich eine Frage der Demokratiebildung ist. Kurz gesagt: Wie politisch muss Religionspädagogik sein, wenn auch die Religionen selbst Teil des öffentlichen politischen Lebens sind?
Ebenso ist zu klären, ob in religiösen Bildungsprozessen tages- und parteipolitische Fragen angesprochen werden und ReligionspädagogInnen sich politisch positionieren sollen; dies vor dem Hintergrund der Tatsache, dass Angehörige von Religionen im gesamten politischen Spektrum zu finden sind und sich keineswegs eine Übereinstimmung von Religiosität und einer bestimmten politischen Positionierung ausmachen lässt.
Dabei geht es sowohl um eine grundsätzliche, theoretische Positionierung einer wissenschaftlichen Religionspädagogik als auch um konkrete Bildungsprozesse in Schulen, Universitäten und Gemeinden, die auf eine „politisch intendierte Religionspädagogik“ (Rickerts) hinweisen.

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[CfP] – Zukunftsperspektiven für den konfessionellen Religionsunterricht in Österreich

In den letzten Jahren hat die kulturelle und religiöse Vielfalt, besonders in Europa, zugenommen. Dazu haben die Migrations- und Fluchtbewegungen erheblich beigetragen. Dadurch hat sich vieles in der Gesellschaft geändert, insbesondere die Zugänge zu Religion. Neue Spannungen zwischen bestimmten Vorstellungen von Religion und Säkularität entstehen. Die Veränderungen widerspiegeln sich auch im Religionsunterricht. Durch die Zu- bzw. Abnahme von SchülerInnenzahlen ergeben sich neue Realtäten, die durch die gegenwärtigen Konzeptionen von konfessionellem Religionsunterricht nicht genügend berücksichtigt werden, weil diese in einem anderen Kontext entstanden sind. Auf diesem Hintergrund werden Inhalte, Ausrichtungen und gesetzliche Rahmenbedingungen des Religionsunterrichts für die Zukunft immer drängender. Lösungen müssen in Zusammenarbeit mit Religionsgemeinschaften, ReligionspädagogInnen, ReligionslehrerInnen und Schulbehörden gesucht und entwickelt werden.

 

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[CfP] – ÖRF – Wie plural muss/soll religiöses Lernen in Bildungseinrichtungen sein?

Religion wird aufgrund zunehmender Pluralität insbesondere im Zuge von Migrations- und Fluchtbewegungen zu einem Dauerthema in bildungspolitischen Debatten. Angestoßen werden diese öffentlichen Diskussionen zu allererst durch Betroffene, wie Eltern, Erzieher*innen und Lehrer*innen. Religion wird dabei häufig als Problem wahrgenommen, welches zu Spannungen führt, jedoch viel seltener als Chance für Begegnung und Dialog beschrieben. Religionen und kulturelle Traditionen stellen Bildungsinstitutionen – vom Kindergarten bis zu höheren Schulen – vor vielfältige Herausforderungen im Umgang mit diesen.
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Hinweise zur Manuskripterstellung:

[CfP] Religiöse Bildung und demokratische Verfassung in historischer Perspektive

Sechzehnte Tagung des „Arbeitskreises für historische Religionspädagogik“ am 4./5. April 2018 an der Friedrich-Schiller-Universität Jena 

Nach dem Ende des Ersten Weltkrieges, das sich 2018 zum 100. Mal jährt, entstand in Deutsch-land die erste parlamentarische Demokratie. Die Verfassung der Weimarer Republik regelte auch Fragen des Schulsystems, des schulischen Religionsunterrichts sowie des Staat-Kirchen-Verhältnisses neu. Sie markiert insofern eine wesentliche und prägende Zäsur in der deut-schen Bildungsgeschichte. Der Theologe und scharfsinnige Beobachter des Zeitgeschehens Ernst Troeltsch sollte mit seiner Prophezeiung recht behalten, dass für den Religionsunterricht unter den neuen Rahmenbedingungen „eine Periode … des Experiments und politischer Kämpfe“ beginne.

 

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