CfP – EUROPEAN ACADEMY OF RELIGION FIRST ANNUAL CONFERENCE

Religion plays a central role in our world. Shared knowledge and academic reflection can
stimulate a peaceful coexistence and avoid religious illiteracy. Both in the academic world and
in Europe as a whole, there is a basis of a shared understanding of the importance of religious
pluralism, religious freedom, ecumenical dialogue and of the role of religions and of religion
studies in order to build peace and citizenship in the global world.
The European Academy of Religion (EuARe) is a research initiative launched under the High
Patronage of the European Parliament which offers an exchange platform to academies and
scientific societies, associations, research centres and institutions, university labs, clusters and
departments, journals, publishers, the media and scholars in Europe and the surrounding
regions.

 

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[CfP] Kasuistik – Disziplinübergreifende Ordnungsversuche und Reflexionen der Praxis

Call for Papers der Jahrestagung des Projekts „Kasuistische Lehrerbildung im inklusiven Unterricht (KALEI)“ im Rahmen der Qualitätsoffensive Lehrerbildung.

Kasuistische Lehr-Lernformate und Forschungsvorhaben haben derzeit Hochkonjunktur innerhalb der Lehrer*innenbildung. Dies lässt sich auch an der Vielzahl kasuistisch orientierter Projekte innerhalb der Qualitätsoffensive Lehrerbildung erkennen. Der Fallbezug – als ein zentrales Merkmal des Lehrerberufs – verspricht im Studium einen Praxisbezug herzustellen, der der Komplexität des Theorie-Praxis-Verhältnisses im Lehramt gerecht wird. Mittels der Kasuistik, so die Hoffnung, können die Studierenden für ihr späteres professionelles Handeln erkennen, dass Bestände des Erfahrungswissens und Elemente des professionellen Handlungsrepertoires in fall- und situationssensiblen Konstellationen immer wieder aufs Neue praktisch ins Verhältnis gesetzt werden müssen; auch und gerade da das Lehrerhandeln sich dadurch auszeichnet, dass es unter steter Bewährung steht und immer eine potenziell revisionsfähige und transformierbare Routine umfasst.

 

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[CfP] – Religionspädagogik und Politik

Das Verhältnis von Religion und Politik ist eine Schlüsselfrage der modernen Staatenkonzeption. In diesem Zusammenhang ist auch das Verhältnis von religiöser Bildung und Politik zu reflektieren: Ein großer Teil der religiösen Bildung im deutschsprachigen Raum ist durch das öffentliche Recht geregelt und damit Teil politischer Prozesse und Entscheidungen, dies betrifft etwa den Religionsunterricht an öffentlichen Schulen, theologische Fakultäten an öffentlichen Universitäten oder die staatliche Anerkennung von privaten religiösen Bildungseinrichtungen. Zuletzt wurde auch eine Tendenz zur Legitimierung der religiösen Bildung an öffentlichen Schulen auf Grund von Überlegungen der Staatsräson sichtbar, wenn etwa Religionsunterricht (allein) mit dem Argument der Fundamentalismusprävention unterstützt wird. Die Diskussion um konfessionelle Kindergärten wirft zudem die Frage auf, in welcher Weise der Staat religiöse Bildungseinrichtungen (öffentliche wie nicht-öffentliche) legitimieren und reglementieren soll. Davon unmittelbar betroffen sind auch Fragen der Religionsfreiheit und der Toleranz.
Aber auch Religionsunterricht und religiöse Bildung selbst haben eine immanente politische Aufgabe: Religionen sind Teil der Zivilgesellschaft und nehmen an politischen Diskursen teil. Politische Fragen wie Gerechtigkeit, Armut oder Frieden sind zugleich Anliegen und Fragen der Religionen. Daher stellt sich die Frage, ob und auf welche Weise religiöse Bildung dazu befähigen muss, an diesen zivilgesellschaftlichen Prozessen teilhaben zu können, was zugleich eine Frage der Demokratiebildung ist. Kurz gesagt: Wie politisch muss Religionspädagogik sein, wenn auch die Religionen selbst Teil des öffentlichen politischen Lebens sind?
Ebenso ist zu klären, ob in religiösen Bildungsprozessen tages- und parteipolitische Fragen angesprochen werden und ReligionspädagogInnen sich politisch positionieren sollen; dies vor dem Hintergrund der Tatsache, dass Angehörige von Religionen im gesamten politischen Spektrum zu finden sind und sich keineswegs eine Übereinstimmung von Religiosität und einer bestimmten politischen Positionierung ausmachen lässt.
Dabei geht es sowohl um eine grundsätzliche, theoretische Positionierung einer wissenschaftlichen Religionspädagogik als auch um konkrete Bildungsprozesse in Schulen, Universitäten und Gemeinden, die auf eine „politisch intendierte Religionspädagogik“ (Rickerts) hinweisen.

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[CfP] – Zukunftsperspektiven für den konfessionellen Religionsunterricht in Österreich

In den letzten Jahren hat die kulturelle und religiöse Vielfalt, besonders in Europa, zugenommen. Dazu haben die Migrations- und Fluchtbewegungen erheblich beigetragen. Dadurch hat sich vieles in der Gesellschaft geändert, insbesondere die Zugänge zu Religion. Neue Spannungen zwischen bestimmten Vorstellungen von Religion und Säkularität entstehen. Die Veränderungen widerspiegeln sich auch im Religionsunterricht. Durch die Zu- bzw. Abnahme von SchülerInnenzahlen ergeben sich neue Realtäten, die durch die gegenwärtigen Konzeptionen von konfessionellem Religionsunterricht nicht genügend berücksichtigt werden, weil diese in einem anderen Kontext entstanden sind. Auf diesem Hintergrund werden Inhalte, Ausrichtungen und gesetzliche Rahmenbedingungen des Religionsunterrichts für die Zukunft immer drängender. Lösungen müssen in Zusammenarbeit mit Religionsgemeinschaften, ReligionspädagogInnen, ReligionslehrerInnen und Schulbehörden gesucht und entwickelt werden.

 

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[CfP] – ÖRF – Wie plural muss/soll religiöses Lernen in Bildungseinrichtungen sein?

Religion wird aufgrund zunehmender Pluralität insbesondere im Zuge von Migrations- und Fluchtbewegungen zu einem Dauerthema in bildungspolitischen Debatten. Angestoßen werden diese öffentlichen Diskussionen zu allererst durch Betroffene, wie Eltern, Erzieher*innen und Lehrer*innen. Religion wird dabei häufig als Problem wahrgenommen, welches zu Spannungen führt, jedoch viel seltener als Chance für Begegnung und Dialog beschrieben. Religionen und kulturelle Traditionen stellen Bildungsinstitutionen – vom Kindergarten bis zu höheren Schulen – vor vielfältige Herausforderungen im Umgang mit diesen.
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[CfP] Religiöse Bildung und demokratische Verfassung in historischer Perspektive

Sechzehnte Tagung des „Arbeitskreises für historische Religionspädagogik“ am 4./5. April 2018 an der Friedrich-Schiller-Universität Jena 

Nach dem Ende des Ersten Weltkrieges, das sich 2018 zum 100. Mal jährt, entstand in Deutsch-land die erste parlamentarische Demokratie. Die Verfassung der Weimarer Republik regelte auch Fragen des Schulsystems, des schulischen Religionsunterrichts sowie des Staat-Kirchen-Verhältnisses neu. Sie markiert insofern eine wesentliche und prägende Zäsur in der deut-schen Bildungsgeschichte. Der Theologe und scharfsinnige Beobachter des Zeitgeschehens Ernst Troeltsch sollte mit seiner Prophezeiung recht behalten, dass für den Religionsunterricht unter den neuen Rahmenbedingungen „eine Periode … des Experiments und politischer Kämpfe“ beginne.

 

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[CfP] – International Conference on Catholic Religious Education in Schools

All papers must address issues related to Catholic Religious Education within a school setting. The papers may address aspects of the conference theme or other topics. The abstracts must be written in English and should be of 250-300 words. Abstracts must be submitted by 17 July 2017 All those who submit a proposal will receive the results of the review process by 31 July 2017. Those who wish to have their paper considered for publication should indicate their intention in the abstract from and submit a 5,000 word paper by 5 January 2018 During the conference each paper will be allocated with 20 minutes of presentation time and 10 minutes of discussion with the audience.

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[CfP] – Interkulturelle Kompetenz in der Schule

„Interkulturalität“ ist ein Thema, das in unserer Gesellschaft zunehmend an Bedeutung gewinnt.
Überall in unserem alltäglichen Leben begegnen wir Menschen mit unterschiedlichem kulturellen Hintergrund. Dabei sind diese Begegnungen nicht selten von Unsicherheit, gegenseitigen Vorurteilen und Missverständnissen geprägt. Es entwickeln sich parallele kultur-homogene Strukturen, die in der Schule aufeinander treffen. Gerade in diesem Kontext Schule wird der Ruf nach „interkultureller  Kompetenz“ immer lauter.

 

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Interkulturelle Kompetenz in der Schule

[CfP] »Sinnstiftende Lehr-/Lernprozesse initiieren. Die Rolle von Kontexten in der Fachdidaktik«

Eine zentrale Zielperspektive in fachdidaktischen Diskussionen aller Disziplinen ist die Auswahl von relevanten Lerngenständen als zentrale Elemente bei der Initiierung sinnstiftender Lernprozesse. Aktuelle Forschungsbefunde zeigen jedoch, dass allein die Konfrontation mit einem als relevant erachteten Gegenstand meist nicht ausreicht, um sinnstiftendes Lernen zu initiieren. Vielmehr bedarf es geeigneter Kontexte, die eine Erschließung gegenstandsspezifischer Sachstrukturen durch den Anschluss an die Interessen der Lernenden sowie an deren kognitive Denk- und Handlungsmuster ermöglicht und damit die subjektive Relevanz des zu lernenden Gegenstands deutlich macht (Muckenfuß 2004: 64). Zu den Fragen, welche Kriterien hierfür berücksichtigt werden müssen und ob es tatsächlich gelingt, die normative Relevanz in eine subjektive Relevanz zu transformieren, gibt es jedoch bisher kaum Antworten.

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